Predigtvorbereitung für den vorletzten Sonntag des Kirchenjahres 2014
gehalten von: Pastor Wieschemann / Ev. St. Martini-Gemeinde Bremen (Schlachte)
Predigttext: 2. Kor 5,1-10

Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden. Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat. So sind wir denn allezeit getrost und wissen: solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn. Darum setzen wir auch unsre Ehre darein, ob wir daheim sind oder in der Fremde, dass wir ihm wohlgefallen. Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.
Die Sehn-Sucht nach Leben
1. Gegenwart: Der moderne Mensch: Ewiges Leben - alles nur (noch) eine Frage der Zeit?
2. Vergangenheit: Der antike Mensch: Leben und Denken in "antiquierten Strukturen"?
3. Zukunft: "Denn ich bin gewiß ...!" - Du auch?
Gott der Herr, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, er segne und behüte dich!
Lieder (aus: Jesus unsere Freude / Gemeinschaftsliederbuch)
1. 640,1-5 Sonne der Gerechtigkeit
2. 133,1-3 u. 8-9 Geist des Glaubens
3. 730,1-3 Geh unter der Gnade